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Innerer Druck

Leben und Beruf haben viel mit Geduld, mit Wege Gehen und Ziele Erreichen zu tun. Was mir dabei in Gesprächen mit Menschen immer wieder auffällt ist, dass die eigenen Erwartungen und Ziele oft viel zu hoch sind. «Der eigene innere Druck» - das Thema in diesem Newsletter.

«In jedem lebt ein Bild dessen, was er werden soll. Solang er dies nicht ist, ist sein Friede nicht voll.»

Angelus Silesius

Es ist Morgen. Der Tag ist erwacht und wir tun es auch. Zu welchen Menschen gehören Sie? Zu denen, die langsam in den Tag hineinleben, mit einer abwartenden Haltung, was er so alles bringen mag? Oder gehören Sie zu den «Nestflüchtern», die konkrete Vorstellungen haben, bis wann sie was erledigen wollen?

Der Mensch lebt zielorientiert. Sein Handeln verrät, welche inneren Ziele er hat. (Erreichbare) Ziele können enorm motivieren, zu hohe lähmen. Dauernd im Rückstand zu sein, kostet permanent Kraft. Besonders im mentalen Bereich.

Dem Anschluss hinterher rennen. Welchem Anschluss? Der Blick auf unsere Ziele zeigt: Oft sind es unsere eigenen Erwartungen, die unerfüllbar sind. Unsere Vorstellungen, was wie und bis wann gemacht werden muss.

«Du bist gut genug» lautet eine Aussage aus der Individualpsychologie. Dieses Gut-genug-sein relativiert unsere hochgestochenen Ziele auf eine gute Art und Weise – und ist sehr entspannend!

© Anstubser.ch - wöchentlicher Gedankeninput, Autor: Andreas Räber, zert. GPI®-Coach