• Gipfelitreff

«Das Wunderbare am Menschen ist, dass er wohl derselbe bleibt, aber nicht der gleiche.»

Wilhelm Raabe

Es gibt Anekdoten, die vergisst man nicht. Zum Beispiel diese: Ein Pfarrer einer Kirchgemeinde stellte das Klavier eines Tages auf die andere Seite des Gottesdienst-Raums. Kurz darauf wurde er entlassen. Als er einige Zeit später die Kirchgemeinde besuchte, stellte er fest, dass das Klavier nun doch auf der von ihm vorgeschlagenen neuen Seite im Raum stand. Daraufhin fragte er seinen Nachfolger, wie er das den geschafft hätte. «Jeden Tag 5 mm» lautete dessen Antwort.

Veränderungen brauchen also ihre Zeit. Brauchen Zwischenschritte. Zeit zum Gewöhnen. Jeder Mensch verändert sich. Und dabei bleibt er halt doch der gleiche. Innere Haltungen, persönliche Werte und Erfahrungen sind es, die das Tempo von Veränderung bestimmen.

Sich auf Neues einlassen kann man dann, wenn man glaubt, nichts zu verlieren. Geschweige denn die eigene Persönlichkeit. Das eine tun und das andere bleiben …

© Anstubser.ch - wöchentlicher Gedankeninput, Autor: Andreas Räber, zert. GPI®-Coach